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Was ist AIK bzw. IPK?

Unter AIK - Apparative Intermittierende Kompression oder IPK - Intermittierende Pneumatische Kompression ist die apparative Entstauungsbehandlung zu verstehen, die seit Jahrzehnten weltweit mit unterschiedlichen Geräten bei vielen Ödemformen eingesetzt wird.

In der Heimtherapie ermöglichen diese Geräte den Ödempatienten eine regelmäßige und problemlose Entstauung. Geräte zur AIK/IPK sind verordnungsfähige Hilfsmittel. Die damit versorgten Patienten sind schneller arbeitsfähig, andere Maßnahmen können reduziert werden, die Krankenkassen sparen bereits mittelfristig Kosten.

Aus Klinik und Praxis liegen zahlreiche Studien und Verlaufsbeobachtungen vor, die die Erfolge dieser Therapieform dokumentieren.

Die AIK ist eine Ergänzung der herkömmlichen Therapie (Kompressions-Bandagen und Kompressionsstrümpfe, Bewegungsübungen und manuelle Lymphdrainage). Die AIK wird in Fachkliniken, in Facharztpraxen und als ärztlich verordnetes Hilfsmittel beim Patienten zu Hause eingesetzt.

Voraussetzung für den Einsatz der AIK ist, dass die Patienten regelmäßig Kompressionsstrümpfe tragen, um den erreichten Therapiezustand zu erhalten und dass der Therapieerfolg vom Arzt kontrolliert wird. Je nach Krankheitsbild muss der Patient begleitend mehr oder weniger oft mit manueller Lymphdrainage behandelt werden. Beim sekundären Lymphödem mit proximaler Sperre muss durch begleitende manuelle Lymphdrainage auf einen gesicherten Lymphabfluss geachtet werden. Bei primären Lymphödemen kann die manuelle Lymphdrainage stark reduziert werden, bei Lipödemen ist sie oft gar nicht mehr notwendig.

Je nach Diagnose sind verschiedene Geräte-Systeme einzusetzen:

Es gibt Geräte-Systeme mit 3,4 oder 6 nicht überlappenden Kammern, die ausreichend sind bei venös bedingten Ödemen, solange die Venenklappen funktionsfähig sind, zur Thromboseprophylaxe, bei posttraumatischen Ödemen oder sehr leichten Lymphödemen.

Zur Behandlung von Lymph- und Lipödemen stehen 12-Kammer-Systeme mit überlappenden Kammern zur Verfügung. Viele kleine, überlappende Kammerabschnitte gewährleisten einen schonenden und wirksamen Abtransport der Lymphe. Dabei sollte der Druck auf den betroffenen Körperteil nicht zu hoch sein ( bis zu höchstens 80 mmHg ) und nicht zu lange andauern (Behandlungszyklus nicht über 60 Sekunden).

Einkammer-Systeme sind zur Ödemtherapie nicht geeignet, weil sie das gesamte Bein oder den Arm einfach zusammendrücken, ohne eine Flussrichtung der Lymphe vorzugeben.

Eine Kompressionshose mit 24 überlappenden Kammern, die zum 12-Kammer-System Lympha Press erhältlich ist, verhindert die gefürchtete Ödemverlagerung an das proximale Ende der Beinmanschette. Die Lymphflüssigkeit wird bis in den Bauchraum transportiert und der Hüft- und Bauchbereich mit der Cisterna Chyli wird komprimiert.

Bei der Auswahl der Manschetten sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst genau passen. Manche Hersteller bieten nur 2 oder 3 Manschettengrößen an. Zu Lympha Press-Geräten stehen über 40 verschiedene Manschettengrößen zur Verfügung, von denen jede zusätzlich dreifach größenverstellbar ist. Auch die Kompressionshose ist größenverstellbar. Außerdem ist ein Anwinkeln des Fußgelenkes durch individuell zu öffnende Fersenklappen möglich.

Einzelheiten zum Lympha Press 12-Kammer-System und zum Phlebo Press 4-Kammer-System entnehmen Sie bitte den Produktseiten!

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